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"WIE SEH' ICH AUS?" „Wie seh‘ ich aus?“ Keine unwichtige Frage, wenn man an die Öffentlichkeit tritt. Ein Blick in den Spiegel kann vor angewiderten oder belustigten Blicken bewahren – dafür nehme ich die Schrecksekunde gerne in Kauf. Diesen Anblick und das dadurch verursachte Erschrecken bekommt außer mir ja niemand mit. Das gibt mir die Möglichkeit zum Nachbessern. Zugegeben - nur sehr begrenzt, aber immerhin. Je größer die Öffentlichkeit, desto dringender stellt sich die Frage: „Wie seh‘ ich aus?“ Will ich das Gesicht auf dem Selfie wirklich anderen Leuten zumuten? Taugt das als Profilbild? Da gibt es richtig viele Möglichkeiten zum Nachbessern – wenn man die entsprechende App installiert hat. Welcher Filter darf es sein: Jünger, älter, dicker, dünner, aussehen wie ein Star, glatte Haut oder weiße Zähne? Die App führt mich zur eigentlichen Frage. „Wie seh‘ ich aus?“ - diese Frage hat nur Sinn, wenn ich einen Vergleichswert habe. Die eigentliche Frage heißt: „Wie will ich aussehen? Wie will ich gesehen werden?“ Für diese Antwort reicht weder eine kurze Schrecksekunde mit ein wenig Nachbessern noch das Spiel mit den Filtern aus der Schummel-App. Um zu entdecken, wer ich bin und wer ich sein will, brauche ich auch einen Blick von außen. Anderen Menschen fallen Dinge an mir auf, die für mich selbstverständlich sind - manchmal so selbstverständlich, dass ich sie gar nicht bemerke. Es wäre doch jammerschade, wenn ich kostbare Lebenszeit damit verschwenden würde, etwas sein zu wollen, was ich gar nicht bin – und es wäre Verschwendung, wenn ich das nicht zeigen würde, was andere schon längst in mir entdeckt haben. Gott hat einen ganz besonderen Blick „von außen“. Er sieht sogar das, was noch gar nicht da ist: „Deine Augen sahen mich, als ich noch nicht bereitet war“ (Ps 139,16). Seine liebenden Augen verändern das, was sie anschauen. Sie machen aus einem Zellklumpen einen geliebten Menschen. Das verändert von innen heraus – nicht nur oberflächlich. Da wird auch der wenig vorzeigbare Anblick erträglich. #denkdrübernach #impuls #rethink #stkiliankalbach

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„Halt, Stopp! Dieser Vers ist doch bestimmt nicht wirklich auf mich direkt bezogen.“ Es kann sein, dass du das gerade denkst oder so empfindest, auch wenn du es vielleicht nie so sagen würdest. Es war lange auch echt schwierig zu sagen „Gott ist mein Freund“ oder zu behaupten, dass Gott dich seine Freundin nennt. Freund/Freundin… diese Begriffe klingen so sehr vertraut. In Bezug auf Gott vielleicht sogar ein bisschen zu vertraut. Ja, dieses „Du bist mein Freund/meine Freundin.“ hat auch irgendwie etwas skandalöses an sich. Es stellt Gott in einem anderen Licht dar, als er oft gepredigt oder verstanden wird. Viele stellen sich Gott eher distanziert vor, auch wenn man davon ausgeht, dass er Gebete hört. Viele glauben nicht wirklich daran, dass Gott gerne unser engster Vertrauter wäre, auch wenn immer wieder von einer persönlichen Beziehung zu ihm die Rede ist. Manche Theologen würden an dieser Stelle sagen, dass man den Vers nicht aus dem Kontext reißen und daran denken sollte, dass Jesus da mit seinen Jüngern spricht und keine allgemeine und alle Christen einbezogene Aussage trifft. Jeder, der an Gott glaubt und ihm von Herzen nachfolgt, ist ein Jünger Jesu. Wenn wir seine Jünger sind, dann gilt uns, was er damals schon seinen Jüngern gesagt hat. Es ist an der Stelle nicht das erste mal, dass Gott Menschen in der Bibel als seine Freunde bezeichnet. Wie z.B. die Beziehung zwischen Gott und Abraham. Es heißt, dass Abraham durch seinen Glauben gerechtfertigt und sogar Freund Gottes genannt wurde. Abraham glaubt Gott. Allein das ist schon genug, um gerechtfertigt und Freund Gottes genannt zu werden. Spannend ist, dass durch den ganzen Römerbrief hindurch genau das an alle Gläubige gerichtet gesagt wird: „Durch den Glauben seid ihr gerechtfertigt worden.“ Wenn der Glaube uns gerecht spricht wie Abraham (und das, obwohl Jesus noch nicht als Sühneopfer gestorben ist), dann kann der Glaube uns ebenso zu Freunden Gottes machen. Jesus wurde von Menschen, die ihn streng beobachteten, „Freund der Sünder“ genannt. Er ist ein Freund von jedem, der ihn sein Freund sein lässt. Und das geht nur, wenn man ihm wirklich glaubt. Hab eine tolle Woche, du Freund Gottes! #rethink

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